Jubiläum Blog

100 Jahre 100 Tage: Aus dem Archiv, Nr. 13 - Rückblick

 

Auf ein Letztes: Freitag, 15. November 2019 – oder: Tag 98, Jahr 2017. Ein Rückblick auf dieses Jahr erübrigt sich wahrscheinlich, so lange her ist das ja auch noch nicht..

Viel spannender ist ein Blick zurück in die letzten 100 Tage. Eine lange Zeit – zumindest für eine Jubiläumsaktion. Eine kurze Zeit im Vergleich zu 100 Jahren. Man wird sich erst im Nachhinein der Wahnwitzigkeit des Unterfangens (in Bezug auf beide Zeitspannen) bewusst.

Wie fasst man hundert Jahre zusammen? Jedes einzelne Sommerlager liefert mehr Geschichten, als jemals in einem Blog, einem Jubiläumsbuch oder einer Ausstellung Platz hätten. Nichtsdestotrotz: wir haben es versucht. Und ich wage zu behaupten, dass es schweizweit nicht viele Pfadis gibt, die nun so gut über ihre Abteilung Bescheid wissen (gibt es so etwas wie ein Geschichtsbewusstsein-Abzeichen?).

Einfacher ist es trotzdem, sich auf die letzten 100 Tage zu beschränken. Hier also eine Zeitreise durch die nahe Vergangenheit: Unsere 100-Tage-Aktion.

Obwohl: schliesst man die Planung für diese Aktion mit ein, werden aus den 100 Tagen auch schon bald wieder mehr als 1000. Schon im Herbst 2017 fand sich ein neunköpfiges Organisationskomitee zusammen, und das ganze Jahr 2018 wurden fleissig Pläne geschmiedet, so dass es am Heitere Open Air 2019 dann losgehen konnte.

Das OK im Sommer 2019.

  

Am 6. August 2019 wurde es dann ernst: um 7.00 Uhr traffen sich ein paar schon sehr nasse Pfadis, um einen Pfaditurm für die Ewigkeit am Camper’s Boulevard aufzustellen.

 

Der Bau gelang (irgendwie) und am Samstag, dem 10. August, wurde mit einem Apéro und einer Rede Garfields unsere Aktion eröffnet.

Ab nun jeden Montag: Spieltreff im OXIL (Symbolbild).

Ab nun jeden (sonnigen) Dienstag: Kubben auf der Schützenwiese.

   

Ab nun (fast) jeden Mittwoch (oder leicht später): dieser Blogpost (meta!). Darüber hinaus jeden (!) Donnerstag: Stammtisch im Ochsen in Zofingen (Bilder nicht nötig). Daneben kam es im August auch zu einem Stadt-Minigolf und zu einem Filmabend in der Pfadihütte.

 

 

Ende August dann das nächste Highlight: zum VIPF (Very Important Pfadi Fete) erschienen weit über 100 Leute und zusammen genossen wir die Musik von zwei Bands, feines Essen von den Rover-Rotten und wurden zusammen nostalgisch.

Im September besuchte das Leitungsteam das Pfadi-Folks-Fest in Stäfa, ZH.

Ein sportlicher Pfadi-Trupp bestieg den Säntis.

Und die ganze aktive Pfadi Zofige ging zusammen ins Abteilungslager nach Uster, ZH.

Im Oktober dann die Sonderausstellung im Museum Zofingen, von welcher ihr an dieser Stelle ja schon genug gehört habt! (sie ist übrigens noch geöffnet bis am 24. November!)

 

Und auch am JOTA/JOTI (Jamboree-on-the-air, Jamboree-on-the-internet) funkte die Pfadistufe mit anderen Pfadis aus der ganzen Welt.

     

Und schliesslich als letzter Höhepunkt das offizielle Jubiläumsfest im Stadtsaal mit den Gastrednern Christiane Guyer v/o Akiba und Thierry Burkart v/o Sugus.

 

Diese hundert Tage haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. An dieser Stelle auch von hier noch ein ganz grosses M-E-R-C-I an alle Helfer, Sponsoren, Besucher und weiteren Unterstützer. Der Archivschrank schliesst sich nun bis auf weiteres.

 

Das-nächste-Jubiläum-schon-freudig-erwartende Grüsse aus dem Archiv.

 

PS:

Ups – zu viel versprochen, der Archivschrank bleibt noch ein wenig offen! Um unser Jubiläum in schriftlicher Form festzuhalten wird in naher Zukunft (1-3 Monate) noch ein Jubiläumsbuch erscheinen. Möchtest du dir auch noch ein Exemplar sichern, schreib doch bis Ende November ein Mail an sidi@pfadizofige.ch.

 

Jubiläum Blog
Fr, 15.11.2019 10:48 By Sidi


100 Jahre 100 Tage: Aus dem Archiv, Nr. 12 - BuLa 2008

 

Ein unpünktliches Hallo aus dem Archiv ;-). Am Mittwoch wurde tatsächlich schon Tag 89 unserer hundert Tage gezählt – nicht einmal mehr zwei Wochen bis zu unserem Geburtstag am 17. November!

Tag 89 bedeutet, dass wir nun zusammen im Jahr 2008 angelangt sind – das Jahr des letzten Bundeslager. Das «Contura» weckt bei sehr vielen aktiven oder jüngeren Altpfadis noch lebhafte Erinnerungen.

Geniesst deshalb hier noch einmal die besten Fotos von der Wolfs-, Pfadi- und Roverstufe aus diesen zwei ereignisreichen Lagerwochen auf der Linthebene.

 

 

Nostalgische Grüsse aus dem Archiv.

 

PS:

An diesem Samstag, dem 9.11.2019, findet unsere offizielle Geburtstagsfeier im Zofinger Stadtsaal statt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Pfadi Zofige dort anzutreffen ist: Schon 1956 wurde dort beispielsweise unser Unterhaltungsabend Paprika veranstaltet.

  

Zurück zum offiziellen Geburtstag: Los geht es um 15.00 Uhr im Stadtsaal bei einem feinen Apéro – wenn du aber bis jetzt die Sonderausstellung im Museum Zofingen verpasst hast, dann hast du Glück: bereits am 13.00 Uhr wird das Museum extra für uns Pfadfinder seine Pforten für zwei zusätzliche Stunden öffnen. Wir sehen uns dort!

 

Jubiläum Blog
Fr, 08.11.2019 14:17 By Sidi


100 Jahre 100 Tage: Aus dem Archiv, Nr. 11 - AL-Ahnengalerie

 

Ein pünktliches Hallo aus dem Archiv! Wir befinden uns im Tag 82 von unseren hundert Tagen und sind somit gestern in ein neues Jahrtausend eingetreten, wir schreiben heute das Jahr 2001!

In Sachen Pfadi war dieses Jahr nichts allzu Besonderes. Die Wolfsstufe führte ein Sommerlager in Herrliberg, ZH durch, die Pfadistufe veranstaltete ein Wander-Sommerlager Pfadistufe rund um Biel.

Da zu diesen Lagern leider keine Fotos vorhanden sind, soll der Fokus dieses Beitrags auf einem anderen Thema liegen. 2001 war nämlich auch das Jahr, in dem Taifun die damalige Abteilungsleiterin Chnopf als zweiten AL ergänzte. Chnopf hatte den Posten zuvor ungefähr ein Jahr alleine inne. Seit 2001 also wurde die Pfadi Zofige stets von zwei Abteilungsleiter/innen vertreten.

Höchste Zeit, ihnen ihre 15 Minuten Ruhm zu verschaffen! Denn auch wenn sie in den Köpfen der Teilnehmer vielleicht nicht so präsent sind wie die ‘normalen’ Leiter, sind es letzten Endes sie, die sich für die Geschicke unserer Abteilung verantwortlich zeichnen.

Geniesst hier also eine Ahnengalerie aller Zofiger Abteilungsleiter, welche unsere Abteilung jeweils für eine kurze Zeit mitgeprägt und mitgestaltet haben – ohne sie hätten die 100 Jahre nicht geklappt!

(Leider sind nur von der Männerabteilung die ALs vollständig überliefert, bei der Frauenabteilung gibt es Lücken.)

                             

In chronologischer Reihenfolge: Ernst Buchser (1919-1928), Capo (1928-1941), Xam (1941-1942), Minger (1942-1945), Nelson (1945-1946), Funk (1946-1954), Soleil (1954-1957), Panther (1957-1958), Storch (1958-1963), Arno (1963-1973), Kiebitz (1973-1977), Weckerli (1974-1979), Pidi (1977-1981), Lögge (1979-1981), Domino (1981-1989), Glugsi (1981-1983), Mamut (1989-1992), Hopper (1989-1992), Hati (1992-1997), Perry (1996-1999), Slash (1997-2001), Chnopf (1999-2002), Taifun (2001-2003), Tinka (2002-2005), Konfetti (2003-2007), Kiebitz (2006-2009), Bijou (2007-2011), Garfield (2009-2014), Porsche (2011-2014), Sidi (2014-2018), Nil (2014-heute) und Lumina (2018-heute).

 

Übrigens kam es am VIPF im September zum grossen AL-Treff, welcher zum Glück auch fotografisch festgehalten wurde - 14 ehemalige (oder aktive) Abteilungsleiter/innen auf einem Bild vereint! Das gab es wahrscheinlich noch nie.

 

AL-ige Grüsse aus dem Archiv

 

PS:

Nicht vergessen – nach wie vor kann man im Museum Zofingen unsere Sonderausstellung zur Geschichte der Pfadi Zofige besuchen. Jeden Mittwochnachmittag (14.00-17.00 Uhr) und Sonntagmorgen (10.00-12.00 Uhr) ist offen – Eintritt ist gratis.

 

Jubiläum Blog
Mi, 30.10.2019 17:44 By Sidi


100 Jahre 100 Tage: Aus dem Archiv, Nr. 9 & 10 - Fusionierung und Verspätungen

 

Wie die Zeit vergeht! – eine eher triviale Erkenntnis, die sich dennoch stets aufs Neue bestätigt.

Nach einer tollen Vernissage im Museum Zofingen mit ungefähr 40 Besuchern ist nun eine ganze Woche vergangen, während der sich das Archiv in Schweigen hüllte.

Da hat die Zeit dem Archivar einen Streich gespielt! Dabei wären zum Tag 68, dementsprechend zum Pfadi-Jahr 1987, schon noch ein paar Dinge zu sagen... Deshalb kommt ihr heute in den Genuss eines Doppelbeitrags.

 

Tag 68 (im Jahr 1987): Fusionierung

Bis in das Jahr 1987 waren die Schweizer Pfadis in zwei geschlechtergetrennte Organisationen aufgeteilt: der SPB (Schweizerischer Pfadfinderbund) und der BSP (Bund Schweizer Pfadfinderinnen).

 

Zugegeben, namensmässig kein riesiger Unterschied.

Gegen Ende der 70er-Jahre kam erstmals die Frage auf, ob man diese beiden Pfadibünde nicht fusionieren sollte. Ein erster Test dieses Projektes was das Bundeslager 1980 im Greyerzerland, FR, das von SPB und BSP gemeinsam organisiert wurde.

Zofinger Pfadfinderinnen im BuLa 1980.

Im Mai 1987 wurden an zwei gleichzeitig stattfindenden Delegiertenversammlungen die beiden alten Bünde aufgelöst und die Pfadibewegung Schweiz (PBS) gegründet, der grösste Jugendverband der Schweiz mit damals rund 60'000 Mitgliedern.

In Zofingen dauerte es noch drei Jahre länger. Am 1. Januar 1990 war es aber auch bei uns so weit: die Mädchen und die Bubenabteilung wurden fusioniert. Hopper und Mamut waren ab nun gemeinsam Abteilungsleiter der «Pfadi Zofige». Dem Archiv erzählen sie hier exklusiv, wie der ganze Prozess vonstatten ging.

   

Hopper und Mamut als junge Abteilungsleiter.

 

Hopper und Mamut – ihr beide wart 1989, im Jahr der Fusionierung, frisch gewählte Abteilungsleiter. Wie war denn das Verhältnis zwischen Männer- und Frauenabteilung zu eurer Zeit als Teilnehmer? Wurden zum Beispiel Lager immer separat durchgeführt?

Hopper: Ich habe zu Beginn meiner Pfadilaufbahn gar nicht richtig mitgekriegt, dass es auch Jungs in der Pfadi gab. Unsere Übungen fanden im Keller des reformierten Kirchgemeindehauses oder in der Stadt, selten mal im Wald statt. 1980 wurden die Leiterinnen mal an einen Skitag der Jungs eingeladen. Übungen und Lager fanden immer getrennt statt.

Mamut: Wir Jungs wussten, dass es auch Pfadieslis gab, aber hey! das waren Mädchen.... Als ich Leiter in der 2. Stufe wurde, traf man plötzlich Wölflileiterinnen in der Hütte – also so was; eine hat mir besonders gut gefallen und so... aber das ist eine andere Geschichte. Auf alle Fälle waren die gar nicht sooo doof, wie wir anfangs vielleicht dachten.

 

Wie hat der Fusionierungsprozess seinen Anfang genommen? Wie viel lange dauerte er von der ersten Idee bis zur Umsetzung?

Hopper und Mamut: In Ausbildungskursen des Kantons gab es 1987/88 Informationen zur „Koedukation“. Es war Domino, der diese Idee nach Zofingen brachte und den Prozess startete. Es wurden immer mehr Anlässe gemeinsam geplant und durchgeführt (Paprika und Bott 88). Doch schon vor 1987/88 war es immer wieder Domino, der viele gemeinsame Anlässe plante und durchführte. 1989 diente der Erfahrungssammlung und am 15.11.1989, zwei Tage vor dem 70-Jahr-Jubiläum, gab es einen umfassenden Abteilungsrat, an welchem die Fusion per 01.01.1990 beschlossen wurde.

 

Ganz ehrlich – hattet ihr privat Bedenken oder Vorurteile vor der jeweils anderen Abteilung? Entpuppten diese sich als falsch oder richtig?

Mamut: Als 18-20 –jähriger Leiter hatte man keine Bedenken wegen den Pfadieslis – im Gegenteil, diese weiblichen Wesen schienen für uns alle äusserst interessant zu sein. Die gemeinsame Übungsvorbereitung war ideal, beide lernten voneinander und es ergaben sich viele tolle Anlässe. Wir Jungs stellten fest: Es ist cool, mit den Mädchen zusammen zu sein, auch wenn wir jetzt viel mehr basteln und Theater spielen mussten.

Hopper: Für mich gab es keinerlei Bedenken, da ich sowohl als Bienli- wie auch als Wölflileiterin aktiv war. Im Gegenteil, ich fand die Idee grossartig und freute mich auf die Zusammenarbeit.

 

Gab es unvorhergesehene Probleme vor, während oder nach der Fusionierung?

Hopper: Als Wölflileiterin hatte ich bereits seit 1986 Übungen in der Pfadihütte durchgeführt. So war ich hell begeistert von der Idee, dass nun auch die Bienli in diesem coolen Lokal (wir hatten in der Mädchenabteilung einige Male das Lokal wechseln müssen) endlich eine definitive Bleibe bekämen. Nun, leider mussten wir schnell feststellen, dass die Wölfli ihrerseits unsere Idee gar nicht cool fanden, sodass wir nach der 1. Versuchsphase 1988 auf 20% gemeinsame Übungen reduzieren mussten.

Mamut: Zusammen mit Kalif, Alpha, Punch, Cési und Bär durfte ich gemeinsam am Samstagvormittag in der Traube in Zofingen Übungen planen. Da gab es fusionierte und nicht fusionierte Fähnli-, Gruppen-, Stamm-, Stufen- und Abteilungsübungen und die ausgewogene Planung glich dem chaotischen Versuch, es allen recht zu machen. Das kommt halt davon, wenn man den Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen BSP und den Schweizerischen Pfadfinderbund SPB zur Pfadi Bewegung Schweiz PBS fusioniert! Das Vorhaben, sämtliche Übungen, Lager, Kurse und sonstigen Anlässe stufengerecht fusioniert oder nicht fusioniert im Jahreskalender der Pfadi Zofige, Pfadi Aargau und dem Bund unter einen Hut zu bringen, war oft sehr kompliziert.

 

Was sind eure schönsten Erinnerungen an eure Zeit als Abteilungsleiter?

Hopper und Mamut: Unsere persönlichen Highlights – schliesslich haben wir uns ja in der Pfadi kennengelernt und sind heute noch verheiratet – war das fusionierte Pfi-La 86 in Schöftland mit dem Thema „Zirkus“ und das fusionierte So-La 1987 in Eggiwil mit dem Thema „Atlantis“. Als AL-Team haben wir uns dann vor allem auf die Ausbildung der Leiter und Leiterinnen fokussiert und selber auch kantonale J+S-Kurse geleitet.

 

 

Tag 74 (im Jahr 1993): Verspätungen? Pfadi halt...

Weil wir heute schon beim Thema Verspätungen sind: im 1993 erschienenen Herold (43. Ausgabe) ist auf der ersten Seite folgendes zu lesen.

 

«Das nächste Mal kommt er bestimmt früher» - ein verspäteter Herold also... Eine Anomalie? Keineswegs, zeigt eine historische Recherche!

Vielmehr ist der Herold tatsächlich zuverlässig unpünklich, seine Verspätungen schon fast legendär und zum guten Ton gehörend.

Es wird zwar schon in der ersten Ausgabe betont, dass der Herold nicht unbedingt regelmässig erscheint. Eine verhaltene Entschuldigung zum späten Erscheinen entwickelt sich trotzdem zum inoffiziellen Einleitungssatz von vielen folgenden Ausgaben. Hier eine kleine Auswahl:

2. Ausgabe (1943): «Fast schien es, als sei unser «Herold», nachdem er sich seinen Lesern erstmals im Juni 1942 vorgestellt hatte, wieder pensioniert worden.»

8. Ausgabe (1948): «Lieber Leser, sicher hast Du gemeint, ich sei wieder einmal in einen tiefen Dornröschenschlaf versunken.»

35. Ausgabe (1979): «Nach dem Motto «lieber später als nie» erscheint der Herold dieses Jahr etwas später als gewöhnlich.»

49. Ausgabe (1992): «Und nun viel Spass beim Lesen des neuen Herolds. Und noch was: Das nächste Mal kommt er bestimmt früher...»

68. Ausgabe (2015): «Wenn der Trend des Erscheinungsdatums des Herolds so weitergeht, kommt der Herold in ein paar Jahren im Sommer raus.»

 

In diesem Sinne entschuldigende Grüsse aus dem Archiv.

 

PS:

Nicht vergessen – nach wie vor kann man im Museum Zofingen unsere Sonderausstellung zur Geschichte der Pfadi Zofige besuchen. Jeden Mittwochnachmittag (14.00-17.00 Uhr) und Sonntagmorgen (10.00-12.00 Uhr) ist offen – Eintritt ist gratis.

 

Jubiläum Blog
Di, 22.10.2019 08:39 By Sidi


100 Jahre 100 Tage: Aus dem Archiv, Nr. 8 - Manche Sachen ändern sich nie..

 

Nach einer kleinen Pause herzlich willkommen zurück im Archiv! Heute schreiben wir den 61. Tag unseres Projektes und sind somit im Jahr 1980 angelangt.

Das Jahr spielt aber für den heutigen Beitrag gar keine so grosse Rolle. Mehr dazu später. Zuerst noch einmal eine Ankündigung in eigener Sache.

 

Um unsere Geschichte(n) in all ihrer Pracht zu feiern, haben wir zusammen mit dem Museum Zofingen eine Sonderausstellung organisiert. Zusammen werfen wir einen Blick zurück: Von der Gründung am 17. November 1919 und anfänglichen Konflikten mit Kadetten und der Schulpflege, über die Rolle der Pfadfinder im 2. Weltkrieg bis zu der Fusionierung der beiden geschlechtergetrennten Abteilungen im Jahr 1990.

Wie hat sich die Abteilungszeitung «Herold» in den 77 Jahren ihres Bestehens verändert? Wie wurde die Pfadihütte «Rosshimmel» erbaut? Gibt es von Leiter XY herzige Kinderfotos als junges Wölfli? Ab dem 12. Oktober können diese Fragen beantwortet werden.

Herzlich laden wir dich deshalb ein an die Vernissage der Ausstellung, am Samstag, 12.10.2019 um 15.00 Uhr im Museum Zofingen. Apéro und Cüpli inklusive. Danach wird die Ausstellung jeden Mittwochnachmittag (14.00-17.00 Uhr) und Sonntagmorgen (10.00-12.00 Uhr) geöffnet sein bis am 24. November.

 

Im Zuge des Planens dieser Ausstellung, musste sich der Archivar durch unzählige Archive, Dokumente, Fotos und andere Unterlagen wühlen. Vieles auf diesen alten Fotos kam ihm fremd vor. Uniformen? Fahnenappelle? Das machen wir schon lange nicht mehr. Vieles ist aber auch gleich, oder zumindest ähnlich geblieben. Deshalb hier eine kleine Sammlung von Gegenüberstellungen aus dem Pfadialltag – immer liegen mindestens 30 Jahre – meistens mehr – zwischen diesen Fotos.

Was hat sich geändert? Was ist gleichgeblieben? Darüber kann man sich unzählige Gedanken machen.

  

Einblick in die Proviantkammer im BuLa 1938. / Bestecklager im SoLa 2015 in Geiss, LU.

  

Hochamt der katholischen Abteilungen im BuLa 1938. / Traugottesdienst am Bunten Abend im Abteilungs-SoLa 2014 in Einsiedeln, SZ.

  

Frühlingsputz im Jahr 1963. / Frühlingsputz im Jahr 2014.

  

Ein schlafender Pfadfinder nach dem PfiLa 1950. / Ein schlafender Lagerkoch nach dem Abteilungs-SoLa 2014.

  

1-Tages-Picasso für das SoLa 1976 im Urbachtal, BE. / Wochenpicasso für das SoLa 2016 in Albligen, BE.

  

Auf dem RoHo-Postenlauf im Jahr 1985. / Auf dem RoHo-Postenlauf im Jahr 2015.

  

Fahnenappell am Bott Zofingen im Jahr 1951. / Eine Pfadi-Zofige-Fahne im KaLa 2013.

 

Schwarzweisse und farbige Grüsse aus dem Archiv

 

Jubiläum Blog
Mi, 09.10.2019 14:42 By Sidi


 

GO_TO_TOP